So berechnest du deine Gewinnmarge richtig
Deshalb erfährst du in diesem Artikel, was die Gewinnmarge genau ist, wie du sie berechnest und richtig interpretierst. Außerdem bekommst du konkrete Tipps, um deine Marge zu steigern, denn genau das ist am Ende das Ziel jeder Agentur.
Du überlässt Dinge wie das Berechnen der Gewinnmarge lieber einem Experten? Mit den Statistiken von Teamleader Focus brauchst du das nicht mehr. Du hast alle relevanten Kennzahlen direkt griffbereit und behältst jederzeit den Überblick über deine aktuelle und erwartete Gewinnmarge. Denn die richtigen Einblicke zum richtigen Zeitpunkt bringen deine Agentur wirklich voran.
Was die Gewinnmarge wirklich über deine Agentur aussagt
Die Gewinnmarge zeigt dir, welcher Prozentsatz deines Umsatzes tatsächlich als Gewinn übrig bleibt, nachdem alle Kosten abgezogen wurden. Anders gesagt: Sie gibt dir eine klare Antwort auf die Frage, wie viel von jedem verdienten Euro wirklich bei dir hängen bleibt.
Damit ist sie einer der wichtigsten Indikatoren für die finanzielle Gesundheit deiner Agentur. Denn sie zeigt dir nicht nur, ob du profitabel arbeitest, sondern auch, wie effizient deine Projekte und Prozesse wirklich sind.
Es gibt verschiedene Arten von Gewinnmargen, die unterschiedliche Perspektiven auf dein Geschäft geben:
- Bruttomarge: Sie zeigt, wie viel Gewinn nach Abzug der direkten Kosten übrig bleibt, zum Beispiel für Freelancer, Produktionskosten oder eingekaufte Leistungen.
- Nettomarge: Sie geht einen Schritt weiter und berücksichtigt alle Kosten, also auch Gehälter, Miete oder Steuern.
Beide Kennzahlen zusammen geben dir ein vollständiges Bild davon, wie profitabel deine Agentur wirklich arbeitet.
Die Gewinnmarge ist ein entscheidender Faktor für deine Agentur. Sie gibt dir Einblick in die finanzielle Gesundheit deines Unternehmens und zeigt dir, ob es noch Verbesserungspotenzial gibt.
Aber welche Gewinnmarge solltest du eigentlich anstreben?
Die ehrliche Antwort: Es gibt keine pauschale Zahl. Denn die durchschnittliche Gewinnmarge unterscheidet sich je nach Branche und Geschäftsmodell. Während einige Branchen höhere Margen erzielen, liegen sie in anderen deutlich niedriger.
Als grobe Orientierung gilt jedoch: Eine Nettomarge von 5 % bis 10 % wird allgemein als gesund betrachtet.
Wichtiger als der konkrete Wert ist aber, dass du deine eigene Marge kennst und verstehst. Nur so kannst du einschätzen, ob deine Agentur profitabel arbeitet und wo du gezielt nachsteuern musst.
Ob deine Marge wirklich gut ist, zeigt sich erst im Vergleich zu deinen eigenen Zahlen.
Teamleader Focus gibt dir genau diese Einblicke – damit du fundierte Entscheidungen treffen kannst, statt zu schätzen.
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Die Gewinnmarge berechnen ist ein wichtiger Schritt, um zu verstehen, wie profitabel deine Agentur wirklich arbeitet. Die Berechnung variiert je nach Art der Marge, die du analysieren möchtest. Hier erklären wir dir, wie du sowohl die Bruttomarge als auch die Nettomarge berechnest.
Die Bruttomarge zeigt dir, wie viel von deinem Umsatz übrig bleibt, nachdem du die direkten Kosten der verkauften Leistungen oder Produkte abgezogen hast. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Effizienz deiner Leistungserbringung oder deiner Einkaufsprozesse.
Die Formel für die Bruttomarge: |
Angenommen, du hast einen Umsatz von 100.000 € und die Einkaufskosten für deine Leistungen betragen 60.000 €. Deine Bruttomarge liegt dann bei: [(100.000 - 60.000) / 100.000] x 100 = 40 %.
Die Nettomarge gibt dir ein vollständiges Bild der Rentabilität deiner Agentur, indem sie alle Kosten berücksichtigt. Also nicht nur die direkten Kosten der erbrachten Leistungen, sondern auch indirekte Kosten wie Gehälter, Miete und Steuern. Sie zeigt dir, welcher Prozentsatz deines Umsatzes als Nettogewinn übrig bleibt.
Die Formel für die Nettomarge: |
Angenommen, du hast einen Umsatz von 100.000 €, Einkaufskosten von 60.000 € und sonstige Kosten plus Steuern von 20.000 €. Deine Gesamtkosten betragen also 80.000 €. Die Nettomarge liegt dann bei: [(100.000 - 80.000) / 100.000] x 100 = 20 %.
Gut, jetzt weißt du, wie du die Bruttomarge und Nettomarge im Nachhinein berechnest. Aber du kannst auch bereits im Vorfeld eine gewünschte Gewinnmarge festlegen, zum Beispiel bei der Kalkulation deiner Verkaufspreise.
Wichtig ist dabei: Berechne deine Marge immer auf Basis des Verkaufspreises, nicht auf Basis des Einkaufspreises.
Der Grund ist einfach: Kund:innen erhalten oft Rabatte auf den Verkaufspreis. Wenn du deine Marge auf Basis des Einkaufspreises berechnest, kann ein Rabatt dazu führen, dass du weniger Gewinn erzielst als geplant oder im schlimmsten Fall sogar Verlust machst.
Ein Beispiel:
- Du kalkulierst mit einer gewünschten Marge von 30 % auf den Verkaufspreis. Gibst du deinem Kunden 25 % Rabatt, bleibt immer noch eine Marge von 5 %.
- Berechnest du deine Marge dagegen auf Basis des Einkaufspreises, kann es schnell kritisch werden. Kaufst du eine Leistung für 100 € ein und setzt den Verkaufspreis auf 130 €, führt ein Rabatt von 25 % dazu, dass du die Leistung für 97,50 € verkaufst und damit unbemerkt Verlust machst.
Deshalb gilt: Wenn du deine Gewinnmarge planst, rechne immer vom Verkaufspreis aus. Nur so stellst du sicher, dass deine Kalkulation auch in der Praxis aufgeht.
Wenn deine Marge schon bei der Kalkulation verloren geht, wird sie sich später nicht mehr retten lassen.
Mit Teamleader Focus behältst du Kosten, Verkaufspreise und Margen in einem System im Blick und siehst sofort, ob sich ein Projekt wirklich rechnet.
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Du hast inzwischen Ergebnisse über mehrere Monate oder sogar Jahre gesammelt? Top. Das liefert dir wertvolle Einblicke in die finanzielle Gesundheit und die Performance deiner Agentur. Die Zahlen deiner Gewinnmarge kannst du auf verschiedene Weisen nutzen, um bessere Erkenntnisse zu gewinnen:
Vergleiche deine Marge mit der aus vorherigen Zeiträumen, um Trends zu erkennen. So verstehst du, ob deine Agentur konstant profitabel arbeitet oder ob es Schwankungen gibt. Ein Rückgang der Marge kann auf steigende Kosten oder sinkende Effizienz hindeuten, während ein Anstieg auf verbesserte Leistung oder Kosteneffizienz schließen lässt.
Saisonale Schwankungen können deine Gewinnmarge beeinflussen. Manche Agenturen erleben zum Beispiel höhere Kosten oder schwankende Auftragszahlen zu bestimmten Jahreszeiten. Wenn du diese Trends erkennst, kannst du deine Strategien und Budgets gezielter über das Jahr hinweg steuern.
Vergleiche deine Marge mit der deiner Wettbewerber. Hast du darauf keinen Einblick? Dann versuche, deine Gewinnmarge mit dem Branchendurchschnitt zu vergleichen. So siehst du, wie deine Agentur im Vergleich zu anderen in deiner Branche abschneidet. Daraus kannst du ableiten, wo du deine Strategie anpassen solltest, um wettbewerbsfähiger zu werden. Wie wäre es zum Beispiel mit neuen Sales-KPIs für dein Team?
Agenturen passen regelmäßig ihre Strategien an, um profitabel zu bleiben. Hast du kürzlich strategische Änderungen umgesetzt? Denk an Preisanpassungen, Sparmaßnahmen oder den Einsatz bestimmter Kampagnen. Analysiere immer, ob diese Veränderungen deine Gewinnmarge beeinflusst haben, so kannst du die Wirksamkeit deiner Strategien bewerten.
Du willst deine Gewinnmarge steigern? Mit den folgenden vier Tipps schaffst du eine solide Grundlage dafür:
Klingt einfach, ist es auch. Mit höheren Preisen steigerst du direkt deine Marge. Trotzdem zögern viele Agenturen aus Angst, Kund:innen zu verlieren. In der Praxis zeigt sich jedoch oft, dass gute Leistungen auch entsprechend honoriert werden. Wenn deine Qualität stimmt und die Zusammenarbeit passt, kannst du deine Preise in vielen Fällen anheben, solange du es in einem realistischen Rahmen hältst.
Nicht jedes Projekt bringt die gleiche Marge. Analysiere, welche Projekte sich wirklich lohnen, und setze gezielt darauf. Projekte mit geringer Marge kosten dich Zeit und Ressourcen, ohne einen entsprechenden Beitrag zum Gewinn zu leisten. Konzentriere dich auf die Leistungen, die deiner Agentur nachhaltig helfen zu wachsen.
Das Pareto-Prinzip zeigt: Ein großer Teil deines Umsatzes kommt von einem kleinen Teil deiner Kund:innen. Umso wichtiger ist es, diese Beziehungen zu pflegen. Zufriedene Kund:innen sorgen für Folgeaufträge und langfristige Zusammenarbeit und damit für stabilere und oft auch profitablere Umsätze.
Auch ein ausgelastetes Team kann eine niedrige Billability haben. Und genau das wirkt sich direkt auf deine Gewinnmarge aus. Denn nicht abrechenbare Stunden bringen keinen Umsatz. Wenn du deine Billability im Blick behältst und gezielt steuerst, stellst du sicher, dass deine Ressourcen effizient eingesetzt werden und deine Marge stabil bleibt.
Wenn du deine Gewinnmarge wirklich verstehen willst, brauchst du vor allem eines: klare Zahlen, die du im Alltag nutzen kannst.
Mit Teamleader Focus behältst du deine wichtigsten KPIs im Blick – von Gewinnmarge über Billability bis hin zur Performance deiner Projekte. So erkennst du früh, wo du nachsteuern musst, und triffst Entscheidungen nicht aus dem Bauch heraus, sondern auf Basis von Daten.
Gleichzeitig verbindest du CRM, Angebote, Projekte, Zeiterfassung und Rechnungen in einem System. Das spart dir Zeit, vermeidet doppelte Arbeit und sorgt dafür, dass deine Zahlen auch wirklich zusammenpassen.
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Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Thema Gewinnmarge berechnen.
Zunächst ist es wichtig zu wissen, ob du die Bruttomarge oder die Nettomarge berechnen möchtest. Die Bruttomarge zeigt dir, wie viel Gewinn du auf deine Leistung erzielst (Verkaufspreis minus direkte Kosten), während die Nettomarge ein vollständiges Bild der Rentabilität deiner Agentur liefert. Hier werden nicht nur die direkten Kosten vom Umsatz abgezogen, sondern auch indirekte Kosten wie Büromiete oder Personalkosten.
Willst du eine gewünschte Marge festlegen? Dann ist es wichtig, diese auf Basis des Verkaufspreises zu berechnen, nicht auf Basis des Einkaufspreises.
Die ehrliche Antwort: Das hängt von der Branche ab. Die Marge bei Kleidung ist höher als die Marge bei Autos. Als Faustregel gelten 5 % bis 10 % als gesunde Gewinnmarge.
Deine Gewinnmarge steigern kannst du auf verschiedene Weisen. Eine der einfachsten Möglichkeiten ist die Erhöhung deiner Preise. Aber das ist nicht immer möglich oder sinnvoll.
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