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Agency Life Deutschland 2025
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Was kommt, was bleibt – Special 1: Trends & Innovationen

In unserer ersten Special-Episode teilen 12 Branchenstimmen direkt von der DMEXCO 2025, was Agenturen heute wirklich bewegt: Welche Trends zünden, was überschätzt wird und wie datengetriebenes Arbeiten gelingt, ohne die Kreativität zu verlieren.

Jetzt reinhören und schon bald auf das zweite Special freuen!

Die DMEXCO bringt jedes Jahr in Köln die wichtigsten Trends, Themen und Macherinnen der digitalen Marketingwelt zusammen. Und wir waren mittendrin. Zum Jahresende haben wir zwei Podcast-Specials für euch mitgebracht. Direkt von der Messe, vollgepackt mit spannenden Insights, Stimmen aus der Branche und frischen Impulsen.

An dieser Stelle möchten wir euch verraten, worum es uns und unserem Partner Teamleader in diesem Podcast überhaupt geht. Wir laden zu jeder Folge spannende Persönlichkeiten aus der Agenturszene ein. Mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen möchten wir Inspiration und Motivation schaffen. Am Puls der Zeit für die Agenturwelt.

Und genau dort setzt Teamleader mit seiner leistungsstarken Agentursoftware an. Diese hilft bereits über 4.000 Agenturen dabei, Terminfristen einzuhalten, Budgets zu kontrollieren, Gewinnmargen zu steigern, Kapazitäten zu planen und vieles mehr. Damit ihr euch voll und ganz auf eure Kreativität konzentrieren könnt. Von Agenturen für Agenturen. Und los geht’s mit unserer heutigen Folge.

Hi, da sind wir wieder. Und zwar mit unseren zwei Special-Folgen, von denen ihr heute eine zu hören bekommt. Nochmal vor Jahresende als schönen Abschluss eines spannenden Jahres. Zu unseren Jahreshighlights gehört definitiv die DMEXCO. Denn dort hatten wir die Chance, viele spannende, aber vor allem inspirierende Gespräche zu führen. Dabei haben wir uns generell über die Messe, aber auch über Trends, Innovationen und Kennzahlen ausgetauscht.

Unter anderem mit:

Ich bin Christopher Grund, Co-Founder und Mitgeschäftsführer von kreativbox zusammen mit Benni. Und wir sind eine Agentur für Markenkommunikation.

Dominique Korschinek. Ich bin CEO und Partner bei THE DIGITALE.

Ich bin Lisa Robben. Ich bin die COO von Saatchi & Saatchi.

Ja, ich bin Malte von der Digitalagentur construktiv.

Mein Name ist Philipp Bierbaum. Ich bin Mitinhaber von DAMM & BIERBAUM in Frankfurt.

Ich bin Matthäus, einer der drei Gründer von Claneo. Wir sind eine SEO-, GEO- und Marketingagentur aus Berlin mit über 75 Expertinnen und Experten.

Ich bin Julia, ich bin Managing Director von adfriends.

Ich bin der Eugen, Eugen Klink. Ich habe mit meinem besten Freund eine Agentur gegründet im Bereich SEO/SEA.

Mein Name ist Stefan. Ich bin Head of People and Clients bei der OMS AG, das ist die Online Marketing Solutions.

Mein Name ist Anna Zimmermann. Ich bin bei der interone Digitalagentur und bin da als Chief Experience Officer tätig.

I am Peter van Wijnaerde. I am the CMO of Springbok Group and I am the maker of Agency Life. I am the father of the podcast program and the magazine.

Außerdem durften wir Dora Osinde und Peter Bilz-Wohlgemuth in unserer Podcast-Box begrüßen. 

Das Motto der diesjährigen DMEXCO lautete: Be Bold. Move Forward. Bei unseren Gästen in der SoSilent Podcast-Box haben wir nachgefragt: Bei welchem Trend braucht es jetzt Mut, um in Zukunft nicht den Anschluss zu verlieren?

Die einfache Antwort wäre KI. Und ich glaube, es ist auch eine richtige Antwort, weil es sich sehr schnell bewegt. Das andere ist, glaube ich, generell die Herausforderung, vielen Unternehmen mit der Masse an Komplexität klarzukommen. Und als Agentur, als Agenturpartner, als langfristiger Partner, der wir uns zumindest auch verstehen, ist es wichtig, da auch Kunden zu beraten und Expertise in diesem Bereich aufzubauen.

Ich glaube, alles, was mit AI gerade zu tun hat, ist irgendwie sehr, sehr heiß gekocht. Dafür passiert viel. Wenn wir uns anschauen, wir sind ja Agentur aus dem Search-Bereich. Wir sehen gerade, dass sich viel verändert bei Google selbst mit AI Mode, mit AI Overviews. Wir sehen, dass ChatGPT auch eine Rolle einnimmt, wo Menschen nach Informationen suchen, nach Dienstleistungen suchen, nach Produkten suchen. Ich glaube, jetzt müssen Unternehmen ganz klar verstehen: Was passiert denn da gerade? Was passiert mit dem Paradigmenwechsel? Wie kann ich auch als Marke, als Produkt sichtbar werden bei ChatGPT oder auch anderen KI-Systemen? Da kristallisiert sich gerade auch so ein Begriff raus: GEO, Generative Engine Optimization. Das bedeutet im Grunde die Optimierung für KI-Systeme. Und ich glaube, aus unserer Perspektive ist das gerade so der heißeste Trend.

Nicht KI. Es ist trendig und es sollte trendig sein, dass junge Advertiser mehr auf diese Plattformen schauen. Weil ich denke, geopolitisch haben wir alle die großen amerikanischen Advertiser hier auf der DMEXCO. Jedoch haben wir auch BILD und andere lokale Medien hier. Und ich denke, es ist wirklich wichtig, dass wir auch auf diese Plattformen schauen, wenn wir Mediabudget ausgeben. Ich weiß nicht, wie es in Deutschland ist, aber ich weiß, dass in Belgien über 60 Prozent des Mediabudgets zu Meta und Google geht. Das ist ein Budget, das nicht zu den lokalen Medien geht. Also, du hast nach einem Trend gefragt. Na ja, vielleicht sollten wir Trendsetting machen und auf Unternehmen wie BILD und RTL schauen.

Ja, das ist jetzt ganz speziell bei uns KI-Suche. Vorher haben wir SEO angeboten und waren eben eine SEO-Agentur. Die Kundenlandschaft ändert sich gerade und die Suchlandschaft ändert sich. Entweder ist man ganz vorne dabei oder spielt irgendwo ganz hinten mit. Und da eben einfach mutig zu sein, neue Leute einzustellen mit anderen Denkhorizonten, das erfordert auch viel Überwinden seiner eigenen Angst.

Das Motto trifft es einfach ganz gut. Ich habe viele Gespräche geführt, wo man auch viel Zurückhaltung noch irgendwie raushört. Und ich meine, dieser Trend AI oder so, das ist ja kein Trend mehr. Das ist da. Und es gibt aber noch viel zu viele, die sich einfach nicht trauen, was zu machen. Ich meine, dieses allschwingende Thema, was man hier auch überall hört mit GEO, AEO, LLMO oder wie man den Kram dann nennen möchte. Viele sagen, lohnt es sich da jetzt irgendwie rein zu investieren, zu überprüfen, ob der Content passt und dies und das und jenes. Also jetzt mal aus meiner Perspektive mit ein bisschen SEO-Hintergrund: Ja, ist schön, ihr könnt jetzt alle darüber reden, aber wenn ihr nicht ausprobiert und macht und auch vielleicht eure Kunden, wenn es eine Agentur zum Beispiel ist, dazu überzeugt bekommt, da rein zu investieren und zu sagen, hey, seid sichtbar. Ja, und es wird sich in dem Bereich meiner Meinung nach vieles verändern, was die Sichtbarkeit des Webs angeht, ob es jetzt Open Web, Google, geschlossene Systeme und so weiter ist. Man muss es schaffen, dort sichtbar zu sein. Es wird sich einiges verschieben. Das ist für mich so das Thema, wo man sagt: Be bold. Move forward. Weil da musst du rein.

Spannend, da waren jetzt schon einige Trends dabei. Und eins wird klar: Wer nicht ins Machen kommt, verpasst was. Gerade rund ums Thema KI tut sich extrem viel und es lohnt sich, dranzubleiben. Genauso war uns aber auch wichtig, die andere Seite der Medaille zu betrachten und Themen zu beleuchten, die vielleicht gerade ein bisschen zu viel Hype bekommen. Also: Welche Dinge werden vielleicht gerade überschätzt?

KI. Ohne Scheiß. Also wirklich. Es ist wirklich beides meine volle Überzeugung. Auf der einen Seite: Wenn du nicht dabei bist, verlierst du. Und es wird auch gerade so überdimensioniert gepusht. Ja, auch KI. Gleichzeitig auch KI. Und ich glaube, dass es Bereiche gibt, in denen das eine wahnsinnige Verbesserung, Effizienzsteigerung ist und wir uns aufs Kernprodukt noch mehr fokussieren können. Aber so diese Idee, ihr habt ja bald ausgedient mit den Agenturen, dann denke ich, so schnell geht das nicht. Und dann gibt es noch ein ganzes Stück der Wertschöpfung, die weiterhin auch bei uns bleibt.

Ja, Kampagnen auf Knopfdruck. Das wird es so schnell nicht geben. Auch wenn das für viele ein feuchter Traum ist.

Es gibt den Spruch, dass viele Themen kurzfristig überschätzt, langfristig unterschätzt werden. Ich glaube, das gilt für KI auch. Man sieht, glaube ich, an vielen Stellen, dass KI nicht die einzige Lösung ist für alle Probleme. Und manche Dinge dann doch nicht so einfach sind umzusetzen. Das merken wir auch. Daraus zu schließen, dass KI nicht funktioniert und langfristig nicht ein elementarer Bestandteil von eigentlich allen Prozessen sein kann, ist, glaube ich, ein falscher Rückschluss. Das heißt, wichtig ist es zu verstehen: Warum funktionieren vielleicht Dinge aktuell nicht und wie müssen sie besser funktionieren, um dann langfristig eben Erfolg zu haben? Und das ist, glaube ich, sehr wichtig.

KI. Aber ich glaube, gleichermaßen über- und unterschätzt. Ich glaube, es ist eine maximale Überschätzung, was die Maschine alles für uns tun kann in bestimmten Bereichen. Und genau das Gleiche, glaube ich, ist eine maximale Unterschätzung, was die Maschine eigentlich alles tun kann. Ich glaube, wenn sich ein Mark Zuckerberg hinstellt und sagt, ihr braucht alle keine Kreativagenturen mehr, dann ist das total Banane und Quatsch. Und er überschätzt vollkommen, was er da für eine Engine hinstellen kann und wie die Qualität auch ist, die da rauskommt und auch wie Menschen auf von der Maschine generierte Kreation reagieren. Und gleichzeitig glaube ich, dass vor allen Dingen die großen Player, die großen Netzwerkagenturen unterschätzen, wie durch kluge Automatisierung, kluge Prozesse im Hintergrund, kluges Machine Learning die Boutique-Agentur mit zwei Personen plötzlich im gleichen Pool fischen kann und antreten kann gegen eine große Netzwerkagentur.

Spannend. KI wird also nicht nur als die einzige Lösung und der Schlüssel für alles gesehen. KI hat viele Vor- und Nachteile und vor allem sind auch einige langsam ziemlich genervt. Wir hatten auch schon in einer früheren Folge mit Max über das Thema KI sehr interessante Gespräche. Ihr könnt gerne mal reinhören. Und wenn es um Kreativität geht, stößt KI eben an ihre Grenzen. Daher haben wir unsere Gäste auch gefragt: Wie gelingt es eigentlich, datengetriebene Strategien zu nutzen, ohne dabei die Kreativität zu verlieren?

Durch eine ganz enge Verzahnung aus dem Strategie- und dem Kreationsteam. Das heißt, von Anfang an mit den Strategen wirklich zu gucken, dass sie datenbasiert ihre Strategien hinterlegen und dann eben zu gucken, dass das, was die Kreation basierend auf dem Strategiesprungbrett, könnte man sagen, dann macht, auch funktioniert und es ganzheitlich gedacht wird.

Das ist ein ganz wichtiges Thema. Wir kombinieren beide Themen auch. Das heißt, gerne auch immer zweifache Expertisen auf die Themen setzen. Einmal aus der Kreativsicht, einmal aus der Datensicht, weil ich ganz stark daran glaube, dass beides in der Fachkompetenz, in der Kombination jedenfalls auch einfach ein bisschen überfordernd ist.

Ich glaube, das geht Hand in Hand. Ich glaube, das ist eine Frage von Offenheit. Ich glaube, Kreative müssen offen sein, ihre Sachen messen zu lassen und dann nehmen, was sie lernen, und daraus bessere Ideen machen.

Auch bei diesem Thema treffen die unterschiedlichsten Meinungen aufeinander. Und im Grunde fasst es die DMEXCO ganz gut zusammen, auf der wir all diese spannenden Stimmen und Meinungen einsammeln konnten. Deswegen haben wir unsere Gäste auch ganz offen gefragt: Was macht den besonderen Reiz der Messe eigentlich aus?

Für uns als Aussteller sind es natürlich relevante Kontakte, das Spannendste. Ich habe den Eindruck, dass auch wieder deutlich mehr los ist. Ich habe das Gefühl, dass auch ein bisschen Aufbruchsstimmung stattfindet, was ich extrem wichtig finde.

Die ganze Vielfalt im Angebot finde ich extrem spannend. Ich bin natürlich hauptsächlich wegen den Inhalten da. Wir haben aber auch das erste Mal als Interone einen Stand dieses Jahr auf der DMEXCO. Deswegen lag bei uns ganz viel Fokus auf Thema Sichtbarkeit, Thema Positionierung, Thema neue Kontakte, neue Leads generieren. Und das war eine super Experience jetzt die letzten zwei Tage.

I’m generally just very excited to see this. We don’t have something of this scale in Belgium. And in Holland, honestly. You have all the big advertisers here, all the big channels are here, all the big agency groups are here, Teamleader is here. Amazing. So, I’m very excited to see a whole digital marketing ecosystem coming together.

Es ist ein Treffpunkt, wo alle zusammenkommen, sei es Kunden, sei es Partner, sei es potenzielle Kunden, die man kennenlernt, neue Projekte, die sich eröffnen. Und das ist richtig spannend und richtig cool, der Austausch.

Es ist einfach, sich mal inspirieren zu lassen, zu gucken, welche Themen gerade hier draußen sind. Es ist aber natürlich auch, wir haben ja die Maison Publicis hier, das heißt, die Kollegen zu treffen, aber auch an dem Stand dann Kunden zu treffen. Vielleicht auch Kandidatinnen und Kandidaten, die Lust haben, zu Saatchi zu kommen, zu treffen. Also, und natürlich die Branche. Also das ist ja genauso wie bei der OMR. Man trifft die gesamte Branche, das ist immer schön, zweimal im Jahr zumindest alle zu treffen.

Also, ich treffe mich mal mit Leuten, denen ich ein ganzes Jahr lang nur schreibe. Und die mal persönlich zu sehen und da auch nochmal eine andere Tiefe und eine andere Ebene zu finden, emotional, das finde ich das Allerwichtigste.

Was mir sehr, sehr gut an der DMEXCO gefällt, ist die Seniorität des Publikums, also der Gäste, die hier sind. Also ich habe im Vergleich jetzt zu einer OMR mehr so das Gefühl, aus meiner Perspektive, das ist mehr so eine Happy-Social-Messe. Und hier finde ich tatsächlich die Gespräche, die ich auch abseits von den Booths oder mal so an der Kaffeestraße halte, die sind jetzt schon viel wertvoller gewesen als die, die ich auf anderen Messen gehalten habe.

Ach, so ein bisschen Klassentreffen-Vibes. Ich bin einfach gerne hier, weil man echt viele Leute trifft, wo man sonst nicht so Zeit hat. Und dann hat man irgendwie nette Gespräche und tauscht sich aus.

Zwischen vollen Hallen, spannenden Themen und zufälligen Begegnungen gab es natürlich auch viele Momente, die besonders hängen geblieben sind. Sei es auf der Bühne oder im persönlichen Austausch. Für uns war ein Highlight der Austausch mit Dora, die uns im Podcast in weniger als 30 Minuten so viele neue Eindrücke und Learnings über die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Agentur mitgegeben hat. Aber wir wollten auch bei unseren Gästen reinhören: Was war euer Highlight bisher auf der Messe?

Ich war gerade bei Martin Sorrell und habe gehört, was er so sagt. Faszinierend, wie der alle Bruttoinlandsprodukte der Länder weltweit im Kopf hat. Aber er hat schon die richtigen Punkte gemacht, dass wir eben die Kontrolle über viele Marketingthemen als Agentur auch nicht aus der Hand geben dürfen. Wir müssen da schon dranbleiben und wir müssen vor allen Dingen agil sein. Das gilt auch für alle Mitarbeitenden. Ein „Weiter so“ funktioniert nicht. Jeder muss schauen, wie kann ich mich da weiterentwickeln.

Was ich interessant finde, ist, dass solche Anbieter wie Netflix, wie Disney extrem groß vertreten sind. Wohingegen ich glaube, die Leute, wo ich früher auch mal gearbeitet habe, früher gefühlt eine halbe Halle eingenommen haben mit einem Riesenstand. Vielleicht nicht eine halbe Halle, aber um es plakativ zu machen. Und heute sind sie irgendwie Teil von dem Google-Stand. Also das finde ich interessant, so auch die Bewegungen zu sehen, wer sich wie in den letzten Jahren hier platziert, wo gerade so vielleicht der Fokus liegt oder auch nicht der Fokus liegt.

Das, was ich gerade mache, ist am inspirierendsten für mich, weil ich bisher noch wenig Podcasts gemacht habe.

Ja, also ich bin ja ein ganz großer Fan von Ann-Kathrin Schmitz und die war gestern auf der Center Stage und die hat wieder einen grandiosen, flawless Vortrag gegeben. Da ging es um Content Creator, um Closed Communities und auch die Wichtigkeit von der Verbindung von Online-Communities und Offline-Events.

Ich hatte mit Celine ein cooles, mein erstes Meeting heute. Ich bin da reingekommen, da habe ich mich mit ihr unterhalten und dann hat sie gesagt: Was ist euer größtes Problem, was KPIs angeht? Und dann habe ich ihr von unseren Excel-Tabellen erzählt und dann hat sie gesagt: Hey, ihr habt doch ein Feature, das ihr sowieso schon gekauft habt. Ja, warum nutzt ihr das nicht einfach? Und das war ein Moment, der mir sicher drei Stunden im Monat Zeit spart.

Was für ein spannender Tag auf der DMEXCO. Und man hat den ganzen Tag gemerkt, da bewegt sich was. Und zwar nicht nur die Menschen, sondern der ganze Markt. Und deshalb haben wir unsere Besucher in der Podcast-Box gefragt: Was ist für sie gerade das Tool, das sie am meisten begeistert?

Wir haben einen KI-Agenten gebaut, der uns im Vertrieb unterstützt und auch wirklich einen messbaren Mehrwert bringt und Prozesse beschleunigt. Und das ist natürlich super spannend, weil man natürlich selber an den Stellschrauben gedreht hat und man sieht, das funktioniert. Dann ist das schon sehr, sehr gut.

Die KI-Protokolle von Teams oder jetzt Notion, das ist auch gerade sehr stark am Entwickeln.

NotebookLM. Did you make a podcast? I did everything with it.

Also ich bin definitiv ein Heavy-ChatGPT-Nutzer, weil ich einfach merke, dass es mir Dinge vereinfacht. Aber bin ich da jetzt schon richtig begeistert? Weiß ich nicht.

Ich würde sagen, Nano Banana von Gemini. Da kann man sich aktuell einen echten minderwertigen oder minderguten Grafiker sparen.

Kennst du Fathom?

Nein.

Fasst einfach Meetings zusammen.

Ah, also so ein AI-Note-Taker.

Beim Thema Research muss ich sagen, bin ich ein ganz, ganz großer Fan von dem Feature Deep Research von ChatGPT, weil es einfach ein so großer Unterschied ist, den ich vorher nicht erwartet hatte. Also ich dachte, klar, ChatGPT nutzt man eh täglich, aber dann nochmal so tiefgreifend reinzugehen und dann sagt es dir auch ganz genau, welche Quellen du da hast und dann kannst du auch nochmal mehr nachlesen. Es ist viel, viel, viel tiefgreifender, viel nochmal akademischer auch. Also wenn du wirklich auch Strategiepapiere aufsetzt, kannst du dich da schon definitiv drauf verlassen, was ja auch so ein bisschen in dieses Trust-Issue von den AI-Tools einzahlt.

Und dann muss ich sagen, war ich auch total begeistert. Unser Chief Digital Officer Marco hat ein Tool vorgestellt, das nennt sich N8N. Das ist so eine KI-Automatisierungsplattform und vernetzt praktisch verschiedene Tools miteinander. Und der hat es damit geschafft, einen automatisierten Tone-of-Voice-Tracker für Marken zu entwickeln.

Wir haben gerade eine Contextual-Targeting-Plattform gesehen, mit der man mit KI Geofences bauen kann. Das ist so richtig Deep-Tech-Shit und das hat mich richtig beeindruckt.

Das ist wirklich ganz simpel. Also wirklich KI-Tools, die Meetings protokollieren, Meetings zusammenfassen. Hört sich ganz banal an, aber es ist wirklich gerade eines der KI-Themen, die einfach das Daily-Business, das Daily-Arbeitsleben gerade extrem erleichtern. Also ganz basic, ganz simpel, aber ein totaler Game-Changer.

Wir sind eine Agentur, wir sind in einer Google-Welt ein bisschen zu Hause und ich finde schon faszinierend, wie Google es schafft jetzt, dass Gemini auch auf die ganzen anderen Workspaces zugreifen kann. Das macht schon Spaß.

Unsere erste Special-Episode neigt sich dem Ende. Und ehrlich gesagt, wenn wir drauf schauen, man merkt: Es bewegt sich was. Neue Tools, neue Lösungen und so weiter. Aber im Grunde ist es ja eigentlich eine Frage, die wirklich bewegt. Und zwar: Was braucht es in Zukunft als Agentur, um weiterhin relevant zu bleiben? Neben all den Innovationen, neuen Tools und Lösungen, die sich eben auch für Unternehmen und Kunden möglicherweise auftun. Deswegen die letzte Frage, eine der wichtigsten Fragen: Wie bleibt ihr relevant und was ist euer Tipp an andere Agenturleiter und Leiterinnen?

Agenturen sollten in den nächsten drei Jahren auf jeden Fall auf Skills von einem flexiblen Mindset und einem Growth-orientierten Mindset Wert legen. Auf jeden Fall KI-Innovation beziehungsweise Innovation überhaupt, Trends zu erkennen, vor allem dabei zu sein.

They need to learn that the world is not about them. They need to learn that, while they are busy innovating and making new propositions and telling their clients what they need to do next, they don’t really realize that the clients are really well informed these days, because they’re also here. They are in-housing at the moment. I think they should develop some kind of empathy in which they realize that they are replaceable by an in-house team, in a way. And that might sound frank, but, like, chill down, girl. Listen to your clients. Don’t tell them what to do. You’re going to support them. Your SEO and all that stuff, or your marketing automation and all that stuff, it became business critical. So mature clients are having that in-house. You don’t want your business-critical things out of house. So the relationship changes. Yeah. So you need to learn that, and you need to learn to listen to your client and see how you can make them better.

Flexibilität steht ganz weit oben. Also das sind wir als Agenturen ja eh schon gewohnt. Aber ich glaube, wer jetzt irgendwie im KI-Zeitalter da stehen bleibt oder denkt, dass man weitermachen kann wie zuvor, weil es irgendwie gut gelaufen ist, geht jetzt früher oder später tatsächlich unter.

Agilität. Breit denken und auch Lust haben, Themen, für die man früher einen Partner angerufen hat, mitzudenken. Also Full Thinking im besten Sinne.

Das Game mit der Relevanz verstehen, Internet verstehen, Popkultur verstehen, Trends verstehen. Zu verstehen, wie das 18-jährige Kid, das ich gestern eingestellt habe, vielleicht für bestimmte Projekte den größten Mehrwert bietet. Und wie kann ich dieser Person einen Platz am Tisch machen, dass ich profitieren kann von dem, was diese Person über Pop Culture weiß.

Ich gehe mal back to the roots: ein wirtschaftliches Grundverständnis. Ich glaube, in vielen Agenturen hat man ganz viele Jahre weggesehen, wenn die KPIs nicht ganz gestimmt haben. Man hat mit sehr kleinen Margen gelebt. Und ich glaube, es muss ein partnerschaftliches Miteinander sein, was aber auch bedeutet: Wir sind alle keine NGOs und wir müssen am Ende ein Ergebnis erzielen, was uns ermöglicht, auch in Innovationen zu investieren, in unsere Mitarbeitenden zu investieren. Und ich glaube, dass das zu Teilen verloren gegangen ist, hier und da, weil man den Kunden gerne gefallen wollte, die Extrarunde noch gemacht hat, hier noch die Extraschleife, da noch sechs Assets mehr produziert hat. Unter einem Strich bleibt dann das wirtschaftliche Ergebnis der Agentur auf der Strecke. Und das führt zu wahrscheinlich noch mehr Konsolidierungen in den nächsten Jahren. Und ich glaube, dass das etwas ist, was ich erstmal haben muss. Und dann kann ich alle Innovationen, alle KI-Tools und Co. noch on top kippen.

Man hört’s ganz deutlich. Es geht nicht nur darum, jedem neuen Tool hinterherzulaufen oder das nächste große Tech-Versprechen sofort zu integrieren, sondern vielmehr darum, wie wir als Branche damit umgehen. Welche Haltung wir einnehmen, wie offen wir für Veränderungen sind und ob wir bereit sind, Bestehendes auch mal zu hinterfragen. All das haben wir auf der DMEXCO in ganz unterschiedlichen Gesprächen gespürt und auch in den Antworten, die ihr gerade gehört habt. Der Blick nach vorn ist klar: Es braucht mehr Flexibilität, echte Zusammenarbeit und ein gutes Verständnis für das große Ganze. Technisch, wirtschaftlich und menschlich.

Und damit sind wir tatsächlich am Ende dieser Special-Episode angekommen und hoffen, ihr hattet Spaß damit. Und wer uns zugehört hat am Anfang, weiß: Das war nur Teil 1 des Ganzen. In der zweiten Special-Episode, die noch in diesem Jahr veröffentlicht wird, dreht sich alles um Zahlen, Prozesse und das tägliche Agenturleben. Wir haben mit unseren Gästen unter anderem darüber gesprochen, woran sie wirklich merken, dass ein Projekt gut läuft, wie sie Performance messen und wie sie es schaffen, alle im Team auf dem Stand zu halten, ohne dabei in tausend Meetings zu versinken. Also, wenn ihr den zweiten Teil nicht verpassen wollt, abonniert uns und hinterlasst uns gerne auch einen Kommentar, wie euch diese Special-Episode gefallen hat. Wir sehen uns beim nächsten Mal. Macht’s gut!

Auch auf
Datum 15 Dez. 2025
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