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Von der Netzwerkagentur zur Inhaberführung: Ein Wechsel mit Zukunft?

Entdecke Kirsten Einblicke in die Vor- und Nachteile von großen Netzwerkagenturen im Vergleich zu kleineren Unternehmen und erfahre mehr über die erfolgreiche Anwendung bewährter Prozesse in verschiedenen Agenturgrößen. Welche konkreten Vorteile bietet der Wechsel zu kleineren Agenturen, und wie können deren Ressourcen optimal genutzt werden?

Grosse Agentur versus kleine Agentur. Heute zu Gast bei uns Kirsten Schellberg. Sie hat über 22 Jahre Erfahrung in internationalen Agenturen und ist jetzt wieder in einer kleineren Inhaber geführten Agentur. All diese Unterschiede in allen Geschäftsbereichen, auf die freuen wir uns in der heutigen Folge mit Kirsten. Bevor wir mit der heutigen Folge starten, möchten wir euch zunächst erklären, worum es uns und unserem Partner Teamleader in diesem Podcast überhaupt geht. Wir laden in jeder Folge spannende Persönlichkeiten aus der deutschen Agenturszene ein, die mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen andere Agenturen inspirieren und motivieren möchten. Und genau dort setzt Teamleader mit seiner leistungsstarken Agentur Software an. Diese hilft bereits über 4000 Agenturen dabei, Terminfristen einzuhalten, Budgets zu kontrollieren, Gewinnmargen zu steigern, Kapazitäten zu planen und vieles mehr. Damit ihr euch voll und ganz auf eure Kreativität konzentrieren könnt. Von Agenturen für Agenturen. Und los geht's mit unserer heutigen Folge. Herzlich willkommen zurück bei Agency Life Deutschland. Wieder in Deutsch und vor allem den Persönlichkeiten aus der deutschen Agenturszene. Heute zu Gast bei uns, Kirsten Schellberg. Hi Kirsten, magst du mich vielleicht einmal vorstellen bei uns? Ja, sehr gerne. Also erstmal vielen Dank für die Einladung. Wie gesagt, mein Name ist Kirsten, ich bin jetzt dieses Jahr tatsächlich schon 25 Jahre in der Werbung, habe ursprünglich im Köln Sport studiert, bin dann quer eingestiegen, war erst bei kleinen Agenturen, dann 17 Jahre lang bei großen Netzwerkeagenturen und bin jetzt wieder zu einer Inhaber geführten Agentur zurückgekehrt und ich glaube, das wird auch das sein, worüber wir ein bisschen sprechen wollen. Woher weißt du das? Ich glaube, ich hatte ein Vorgespräch, aber vielleicht habe ich es auch nur geahmt. Ah, das ist super. Also erstmal, was sehr schön ist, wir teilen etwas. Also zwar hast du es in Köln gemacht, ich in München, auch Sport studiert und am Ende landet man irgendwie im Marketing und in der Agentur. Ja, bei mir war es tatsächlich in Ermangelung eines anderen Jobs. Ich hatte mich damals dann erst bei Firmen wie Adidas Coca-Cola vorgestellt und wollte so den Bereich Sponsoring und dann haben die immer gesagt, ne, Schätzchen, ohne BWL-Studium kannst du vergessen und bin dann tatsächlich über private Kontakte in der Agentur gelandet und bereue nichts, mache das also auch nach 25 Jahren noch gerne. Insofern, aber das Studium war auch super, würde ich jedem, der diesen Podcast hört und Kinder hat, empfehlen, lasst sie alle Sport studieren. Absolut, also das Studium war ein Traum, da kann ich es unterschreiben. Du hattest tatsächlich recht mit dem Thema. Lass uns da gleich einsteigen. Also es ist ja auch so, du hast ja schon gesagt, dass du zu Beginn erstmal in die internationale Welt dann auch weitergegangen bist. Du warst glaube ich in zwei Inhaber geführten Agenturen und bist dann in die internationale Welt der Agenturen gestartet. Was war damals der Grund dafür, dass du, sag ich mal, jetzt nach oben gegangen bist oder von Inhaber geführt, zu größer? Tatsächlich war der Grund ganz banal, wir sind gekauft worden. Die Agentur hieß Grotkammer Show & Partner, wir hatten von Henkel in Schauma etat, also in einem ganz spannenden Etat und sind von der DDB gekauft worden. Das heißt, wir waren damals nur fünf Leute bei Grotkammer Show & Partner und sind alle fünf dann zur DDB gegangen und ab da startete dann quasi meine Omnicon-Zeit, in der ich von einer Omnicon-Agentur in die nächste gewechselt bin. Sehr spannend, also du letztendlich einfach von außen beeinflusstest. Genau, genau. Hast du es damals, also war das für dich ein Problem? Nee, ich fand das cool. Ja, also ich fand es eher cool. Ich war vorher auch in einer mittelständigen Inhaber geführten Agentur, die war etwas größer, da bin ich nach anderthalb Jahren zu dieser Grotkammer Show & Partner Agentur gegangen. Ich habe gestern noch mit einer Junioren von uns gesprochen, bei mir waren die Wechsel immer so ein bisschen begründet darin, dass ich das Gefühl hatte, zumindest am Anfang, ich kam nicht mehr weiter und konnte irgendwie nichts zusätzlich lernen. Der Wechsel von der ersten zur zweiten Agentur war in diesem Schauma und TV Etat begründet, das hatte die andere Agentur nicht, das fand ich spannend, also bin ich dorthin gegangen und dann war auch da nach einiger Zeit, also tatsächlich, um auch auf unser Thema insgesamt zu kommen, was cool ist an so einem kleinen Laden, du machst halt alles, du hast halt keine Artbuying, du hast keine SSF-Abteilung und dir wird so die Angst genommen, dass du das nicht kannst und dafür überall irgendwie Service-Abteilung brauchst. Dann dieser Aufkauf war für mich total spannend, weil jetzt landete ich in einem internationalen Ambiente mit einer großen Abteilung, großen Kollegen oder was heißt großen Kollegen, vielen Kollegen und ja, das war toll, zu dem Zeitpunkt war es genau das Richtige. Aber wahrscheinlich auch erstmal eine große Umstellung dann, oder? Von dem eher kleinen ins ganz große reingeworfen, du hast jetzt schon angesprochen, viele Kollegen, neue Strukturen, alles irgendwie größer, jetzt, und du schaust ja auch auf eine lange Laufbahn jetzt zurück in den internationalen Agenturen, wenn du da mal so die Erfolgsfaktoren rausziehen könntest, also wirklich hinsichtlich der Strukturen, was wären die für dich? Die Erfolgsfaktoren der Agenturen oder meine Erfolgsfaktoren, der Strukturen der Agenturen? Um große Projekte stemmen zu können, glaube ich. Ich glaube, dass da die Erfolgsfaktoren sind. Ich glaube, das wollen sehr viele kleine Agenturen auch hören, um zu wissen, wie kann man sich eigentlich vielleicht vorbereiten oder wie muss man sich aufstellen, um große Projekte überhaupt stemmen zu können. Also ich glaube, ich ziehe es mal umgekehrt auf. Ich glaube, was es oft nicht braucht, sind diese riesen Wasserköpfe, die die großen Agenturen haben. Du brauchst aber natürlich, wenn du einen großen internationalen Etat hast, brauchst du natürlich Kollegen in den Ländern. Das ist natürlich für so eine Netzwerkagentur deutlich einfacher, als wenn ihr oder wir das jetzt machen wollen würden. Das kannst du nicht glaubhaft darstellen, was du zum Netzwerk aufbrauchst, was auch funktioniert. Ich glaube aber, das war das, was ich eingangs sagte und da werden mich jetzt alle verhassen, die in diesen Abteilungen arbeiten. Es braucht nicht diese ganzen Service-Abteilungen, aus meiner Sicht, um ein großes Projekt stemmen zu können. Du hast ja, wenn du zum Beispiel einen TV drehst, du hast ja auf der anderen Seite ein Filmproduktions-Item-Project. Das heißt, du hast ja immer Leute, die Ahnung von dem haben, was sie machen. Das heißt, auch ohne Spezialist*innen zu sein, kann man aus meiner Sicht große Projekte, im Sinne von einer TV-Kampagne oder sowas, finde ich, kann man auch als kleine Agentur gut machen. International arbeiten, wenn ein Kunde sagt, ich muss das Ganze in zehn Ländern abgebildet bekommen, wird es natürlich schwierig. Das ist ein Vorteil der Netzwerkagenturen. Ansonsten noch ein Satz dazu, glaube ich, ist natürlich auch ein solides Freelancer-Netzwerk, wo du Spezialisten hast, weil die Agenturen, die großen, haben dann halt theoretisch im Netzwerk jemanden, der Ahnung von Theo hat oder haben die die Social-Bude irgendwo sitzt, mit der du dich vernetzen kannst. Ist aber immer so, auch in den Netzwerkagenturen, dass natürlich jeder irgendwie an sein eigenes Geld denkt und das ist nicht so partnerschaftlich, wie es vielleicht irgendwie wirken könnte, wenn man irgendwelche tollen Organikramme zeigt, wen man da alles hat. Wenn du jetzt als kleine Agentur, die dir das Netzwerk selbst aufbaust, kann das aus meiner Sicht genauso gut funktionieren, weil du kannst halt nicht alles abbilden. Also du wirst nie in einer kleinen Agentur alles Skills haben, hast aber den großen halt auch nur über verschiedene Töchteragenturen. Hör ich da so ein bisschen raus, dass es gar nicht immer so, ich sag mal so Riesenapparate braucht, um große Projekte zu stemmen? Aus meiner Sicht ja. Also ich glaube, also müssten wir jetzt definieren, was ein großes Projekt ist. Also ich glaube, dass man auch als kleine Agentur in der Lage ist, eine TV-Kampagne zu steuern. Das habe ich ja, wie gesagt, auch in dieser Fünf-Mann-Agentur haben wir das gemacht. Jahrelang gut und einfach und erfolgreich und sehr viel effizienter natürlich auch, als es in den großen Agenturen ist, wo unheimlich viel Personal dann halt auf bestimmte Projekte geschaufelt wird. Vielleicht auch immer so mit dem Hintergedanken, könnte nochmal irgendeine Award-Idee, das sind ja so diese Schlagwörter-Gold-Ideen, könnten noch bei Rausspringen oder man hat einen sehr hohen Anspruch, dass man immer wieder versucht, noch über neue Teams, neue Ideen. Also um deine Frage zu beantworten, ja, ich glaube, wenn wir von Größe sprechen, es ist ein großes Budget dahinter und es mündet in eine zum Beispiel TV-Kampagne, würde ich sagen, das geht. Ich glaube, das geht sogar besser, als dass die großen Agenturen die kleinen Sachen gut abbilden können. Ich glaube, das ist aber auch dann einfach strukturell ein großes Problem, weil du musst ja eigentlich abbauen und kleiner und agiler werden, was immer recht schwierig ist, wenn eine große Struktur schon besteht. Ja, vor allen Dingen hast du ja unheimlich viele Ebenen und du kriegst diese Ebenen halt auch in so großen Projekten nicht weg. Du hast dann halt den Geschäftsführer, Beratungen, Geschäftsführer, Kreation, darunter hast du ECDs, CDs, Artdirektoren und so weiter und das ist im Prinzip wie ein Konzern. Aus meiner Sicht, je mehr Stufen du hast, desto komplizierter wird es oft, wenn du mit einem Unternehmen zu tun hast, wo du direkt mit dem Inhaber sprechen kannst und der in der Lage ist, auch Marketing-Entscheidungen zu treffen, gehen ja viele Dinge viel schneller, als wenn du das über ganz viele Stufen erst mal durchbringen musst und jeder erst so seins quasi abbildet. Total, aber bei dir ist es sehr spannend, weil du halt beide Welten sehr gut kennst. Du bist ja auch nach dieser Zeit wieder zurück, wie du... Agenturen müssen öfter miteinander reden und nicht nur über die schönen Dinge. Genau mit diesem Ziel hat das Agency-Live-Team die letzten Wochen und Monate damit verbracht, all das auf Papier zu bringen, worüber sonst viel zu selten gesprochen wird. Dabei herausgekommen ist das erste Agency-Live-Magazin, sozusagen ein Liebesbrief in Magazinform, das das Leben einer Agentur in 135 Seiten widerspiegelt. Dynamisch, vielseitig und leicht chaotisch. Darin verbinden wir Agenturen, klopfen ihnen auf die Schulter und liefern Zahlen. Haben wir dein Interesse geweckt, dann bestell dir jetzt dein kostenloses Magazin. Den Link dazu findest du in den Show Notes. Also sagen wir mal zurück, von der Inhaber auf die zur Inhaber geführten Agentur gewechselt bist du da jetzt auch. Was war so für dich der Grund, wieder den Schritt zu einer kleiner, ich will nicht zurücksagen, zurücksagen ist eigentlich der falsche Ausdruck, in die andere Größe oder die andere Struktur zu wechseln? Ja, der Grund bei mir war relativ individuell. Es ist ja oft wahrscheinlich, wenn man irgendwo hinwechselt. Also ich habe sehr schnell in den Netzwerk Agenturen gemerkt, dass je nachdem auf welcher Ebene du bist, du wahnsinnig wenig Gestaltungsspielraum hast. Ich würde sogar behaupten und da können ja jetzt Leute vielleicht die Podcast Folge kommentieren, dass du selbst auf Geschäftsführer Ebene in der Netzwerk Agentur im Prinzip nichts wirklich verändern kannst. Du kriegst von irgendwo, ich weiß noch nicht mal auf CEO Ebene im Land, aber können wir ja Meinung zu einsammeln. Du kriegst von, im Fall von der Omnicom von Amerika irgendwelche Zahlen vorgegeben und alle versuchen irgendwie diese Ziele zu erfüllen und innerhalb der Agentur kannst du wahnsinnig wenig bewegen. Ich wollte aber schon früh, habe ich immer gedacht, irgendwie bestimmte Sachen bildete ich mir ein, kann ich irgendwie besser machen. Jetzt mal ein Beispiel. Ich finde Netzwerk Agenturen ist oft die Kommunikation super intransparent. Also da wird irgendwie auf die EF oder darüber irgendwas entschieden und bis zu so einer kleinen Service-Agentur-Ebene, auf der ich zuletzt war, kriegst du mal irgendwie eine Info, aber am Ende des Tages kannst du auch an den Prozessen und so weiter nichts verändern. Deshalb dann irgendwann der Schritt jetzt wieder zurück, da aber die Prämisse, das muss natürlich mit dem Inhaber passen. Also da brauchst du jemanden, der auch loslassen kann und genau vielleicht auch aus dem Grund jemand sucht und weil er sagt, okay ich schwimme so in meiner eigenen Suppe, es wäre toll, wenn von außen jemand kommt, der der irgendwie neue Impulse reinbringt und dann auch wirklich möchte, dass er was verändert. Ich kann auch ganz kurz eine Geschichte sagen. Mein Wechsel von TBWA zur BBDO war damals darin begründet, dass auch die BBDO mir gesagt hat, wir suchen Leute, die mit quasi in die BBDO Düsseldorf Geschäftsleitung, das war so ein erweiterter Kreis, weiß gar nicht, wir waren so zehn, zwölf Leute, kommt und wirklich mit uns zusammen Dinge verbessert. Und das war auch glaubwürdig in den Gesprächen, nur als ich dann dort war, merkte ich halt auch da sehr schnell, da ist nicht viel. Also die Herren, die damals Geschäftsführer waren, die wollten das schon auch, aber da ist nicht wirklich, das was ich eben sagte, da lässt sich nicht viel bewegen und dann stößt du immer wieder an so eine Gläserdecke und das macht dann irgendwann auch keinen Spaß mehr und ab einem bestimmten Alter hast du auch nicht mehr den Ehrgeiz, dass du sagst, jetzt will ich selbst auf diese Geschäftsführerposition, wenn du schon erkannt hast, das ist auch nichts, was dich glücklich machen würde. Genau und deshalb ergab sich das ganz gut, es ist jetzt der Kontakt zu Venice, es ist über den Headhunter zustande gekommen und ich bin da sehr happy mit. Spannend, das heißt, du kannst jetzt wieder mehr bewegen? Absolut, ja. Also das geht von Transparenz zum Beispiel über Zahlen. Ich hätte mir früher immer gewünscht, dass man Mitarbeitern auch einfach sagt, also auch Dinge sagt, die vielleicht nicht gut sind, also wenn Zahlen schlecht sind, dann können alle gemeinsam irgendwie gucken, wie sie das besser hinkriegen. Sowas wurde aber eigentlich auch da immer alles relativ intransparent dargestellt, wenn überhaupt und dann war es am Ende so, ok, jetzt stimmten die Zahlen nicht, wen haben wir denn auf der Liste, dann schmeißen wir mal irgendwie A, B und C aus, damit es wieder passt und das hast du natürlich in so einem Inhaber geführten Laden. Wir können unsere Zahlen A selbst bestimmen, also im Sinne von wir wissen, wie viel wir verdienen müssen, um den ganzen Laden ablaufen zu halten und alle Gehälter bezahlen zu können. Ich habe jetzt in meinem Fall keine Inhaberin, mit der ich zusammen arbeite, die Vorhalt Millionen mit nach Hause zu nehmen. Du hast ja bei den Agenturen, da ist das Börsennotiert, da sind ganz andere Mechanismen, die da dann zum Tragen kommen. Ja und da kannst du wirklich jetzt von wie wir das Team führen und so weiter. Also jetzt habe ich im Prinzip alle Möglichkeiten, die ich mir immer gewünscht habe, stelle aber auch fest, es ist natürlich wirklich nicht so einfach, so einen Laden erfolgreich zu führen. Hat alles glaube ich seine Herausforderung, also Höhen und Tiefe. Du hast es gerade auch schon angesprochen, es ist nicht so leicht so einen Laden zu führen, aber du hast ja jetzt eben auch die Entscheidungsmöglichkeiten und auch den Entscheidungshorizont vor dir. Kannst du uns da auch mal einen kleinen Einblick geben, was so deine Ideen sind, wie du jetzt eben die nächsten Schritte gehen möchtest, gerade mit Blick auf die Zukunft und du bist ja auch im Bereich Innovation tätig? Ja, also die Bettina Stockhausen, die Inhaberin von Venice, hatte mich damals, also ich bin jetzt zwei Jahre dort wirklich dazu geholt, weil sie auch wollte, dass halt jemand mit Erfahrung noch mal so ein paar Impulse reinbringt. Was man ja sagen muss, wenn man lange in großen Agenturen war, man lernt schon wirklich viel. Also je nachdem auch mit wem man zusammenarbeitet. Ich hatte Glück während meiner Karriere und hatte immer wieder tolle, tolle Chefs und tolle Kollegen, von denen ich viel lernen konnte. Man arbeitet auf großen Etats, also da kann man schon viel mitbringen in so einem kleinen Laden. Es sind jetzt aber eher, also was ich irgendwie alles eingeführt habe, waren jetzt erstmal so relativ banale Sachen, wo ihr wahrscheinlich sagt, haben wir auch schon alles längst. Also wirklich nochmal so ein bisschen ein System bei Dingen wie Ressourcenplanung, bei Dingen wie die Zeiterfassung. Es gab Dinge, die aber eine Zeit lang gemacht wurden, dann war es allen zu lästig, dann wurden Dinge wieder fallen gelassen. Da bin ich jetzt so eigentlich diejenige, die alle nervt und sagt, so was müssen wir haben, damit wir irgendwie auch durchblicken, wie wir da stehen. Das funktioniert gut. Was auch gut funktioniert, ehrlich gesagt habe ich inzwischen deine Fragen vergessen, erinnere mich gleich darüber, ist, dass man hier natürlich jetzt mit viel Erfahrung tatsächlich auch Kunden, wie soll ich sagen, ohne andere irgendwie schlecht zu machen. Also ich glaube, dass du in einer kleinen Agentur arbeitest du ja dann wirklich auch auf Geschätzungsebene mit den Kunden zusammen. Es ist nicht so, dass wir Kunden akquirieren und das dann durchreichen und dann Junioren oder sonstige auf den Etats arbeiten lassen, sondern wir arbeiten wirklich auch selbst drauf. Das heißt, du kannst auch die Zusammenarbeit gestalten und ich glaube, dass wir dadurch und das betrifft wahrscheinlich viele kleine Agenturen wirklich einen Mehrwert bieten können im Vergleich zu den großen Agenturen, wo es dann oft so ist, dass es wirklich eine Stufe weitergegeben wird, damit es sich auch noch rechnet. Aber sag mir bitte nochmal, was du ursprünglich gefragt hast. Das ist ja furchtbar, wenn man irgendwas ganz anderes erzählt. Wir hätten dich unterbrochen, wenn es nicht interessant gewesen wäre. Und es war eigentlich genau das, also im Prinzip wirklich, wie du jetzt wieder in der Inhabergefühlten Agentur mit deinem Handlungsspielraum umgehst, also was du veränderst, was du angreifst und das war eigentlich genau das. Und ich glaube, auch mit dem Thema Zeiterfassung, Tracking triffst du ja auch wirklich einen Punkt, der super viele Agenturen aktuell betrifft. Ich meine, zum einen ist es jetzt wirklich die Pflicht, aber gerade im Agenturbusiness hat man halt einfach zum einen die Herausforderung. Es ist nicht, ich checke ein, ich checke aus, sondern im medialen Fall noch, wie viel geht für ein Projekt drauf, beziehungsweise wie viel investiere ich, wie viel kommt zurück, wo kann ich größer werden, wo kann ich noch weiter reingehen? Wenn ich dann nochmal anschließen darf, dann würde mich echt sehr interessieren, weil ich habe gerade gesagt, wenn es uns nicht interessieren wird, das hat genau zum Thema gepasst. Ich würde bloß einen Schritt weiter gehen, weil Juna hat davon gesprochen, wie man eine kleine Agentur etabliert. Und ich glaube, das ist eine große Frage, die sich ganz viele kleine Agenturen stellen. Was heißt erstmal etablieren? Und da würde ich jetzt mal sagen, so weiterentwickelt, dass es mal in ruhigere Gewässer geht, sagen wir es mal so, und die Zukunft einfach ein bisschen planbarer wird. Und ich glaube, da spezifiziert da die Frage, was bräuchte man? Also was braucht man dazu deiner Meinung nach? Ich glaube, also das ist eine super, Entschuldigung, super spannende Frage, weil es natürlich auch für uns extrem kompliziert ist. Und ich glaube, das ist so ein bisschen das, was die kleinen Agenturen gerade alle umtreibt und vielleicht inzwischen sogar die großen. Die Planbarkeit ist im Prinzip nicht gegeben. Das liegt aber daran, dass man natürlich in den kleinen Agenturen sehr viel mehr Projektgeschäft hat und wahnsinnig wenig Retailerkunden. Das heißt, die Möglichkeiten wirklich zu sagen, okay, ich kriege für den Etat XY, kann ich über drei Jahre, jetzt sagen wir irgendeine Zahl, drei Millionen planen und deshalb nehme ich fünf Leute drauf, die zu 100 Prozent drauf arbeiten. Das hast du natürlich alles nicht. Da hätte ich auch nicht wirklich einen Tipp, wie man das irgendwie hinkriegt. Da könnte er mich in ein paar Jahren nochmal fragen, dann hoffe ich, dass wir da irgendwie weitergekommen sind, weil das ist wahnsinnig schwer. Wir haben in der Agentur relativ viele Konzernkunden, wo wir im Moment auch merken, dass sich Dinge verändern, dass auch Unruhe in Konzernen ist, dass aber auch Retails zusammengefasst werden. Also wenn ein Konzern mit verschiedenen Agenturen arbeitet, dass einfach der Einkauf versucht, das in eine Ecke zu geben. Also sprechen wir mal über Content, wo man dann sagt, okay, dann nehmen wir einen Laden, der ist über den ganzen Konzern oder für den ganzen Konzern den Content macht, dann bezahlen wir weniger. Also da kann ich ehrlich gesagt, was Planbarkeit und die Aufstellung, eine zukunftsfähige Aufstellung von Agenturen anbelangt, würde ich selbst gerne wissen. Vielleicht ladet da noch mal jemand ein, der genau das Rätsel schon gelöst hat, finde ich wahnsinnig schwierig. Ich könnte eher was dazu sagen, was ich glaube, wie man das intern aufstellt, um gut arbeiten zu können und wie man vielleicht auch, weil das das Mitarbeiterthema ist ja auch von bei vielen Kunden groß, bei vielen Agenturen groß ist, wo finde ich gute Leute, wie behalte ich die. Da glaube ich, bin ich schon oder sind wir ein bisschen weiter. Wir haben da viel eingeführt, dass wir auch, wir haben zuletzt Workshops mit den Leuten gemacht, aber auch ernst gemeinte, wo wir darum gebeten haben, bewertet uns auch und wo wir auch tatsächlich relativ krasse Wahrheiten gehört haben oder zumindest mal die Meinung der Leute und uns dann dem gestellt haben und gesagt haben, okay, ihr seht uns an der und der Stelle so und so. Vieles davon versuchen wir zu verändern, einiges liegt in uns, in unserer Persönlichkeit, da müssen wir euch enttäuschen, das wird wahrscheinlich so bleiben. Ich glaube, da kann man wahnsinnig viel machen, dass man ein Gefühl gebildet, was einfach für Kunden auch gewinnbringend ist, wo sie gerne mit zusammenarbeiten und was dann am Ende des Tages auch funktional ist und effizient arbeiten kann, weil ich glaube, was wir alle machen müssen, ihr, wir, alle, die jetzt zuhören und kleine Geldporen haben, wir müssen ja einen Weg finden mit im Grunde genommen kleiner werdenden Budgets, selbst Geld zu verdienen, aber auch etwas zu schaffen, was dem Kunden hilft und das wird ja schwieriger im Prinzip. Ich vielleicht, weiß ich nicht, ihr habt da wahrscheinlich schon mit vielen Leuten darüber gesprochen, so dieses Thema künstliche Intelligenz, wo ja erst so ein bisschen Panik ausgelöst wurde und alle gedacht haben, oh Gott, oh Gott, jetzt verlieren wir noch Projekte an Kunden, weil die sagen, können wir jetzt alles selbst, das sehe ich nicht so, aber ich finde es eher gewinnbringend. Also für mich war es so gefühlt, da haben wir jetzt noch einen schlauen Kollegen dazu bekommen, mit dem man mal in Sparring sich austauschen kann, ohne dass man dem das geben kann und er spuckt was aus, was ich nehmen kann, aber mit dem ich mal so eine Idee abklopfen kann. Ich glaube, das hilft uns kleinen Agenturen, die nicht sagen, okay, in zwei Jahren haben wir das Gefühl, wir brauchen 20 Leute mehr. Ich glaube, das kann nicht das Ziel sein, sondern wirklich so schlau zu arbeiten, dass man tolle Sachen für Kunden macht mit überschaubaren Ressourcen. Ich finde, das hast du jetzt ganz schön in eine ganz schöne Richtung gerade gebracht. Also dieses Bild des Kollegen, der sehr schlau ist, hatte ich auch noch nicht, aber im Grunde hast du genau recht, es ist eigentlich ein allwissender Kollege, dem muss man nur die richtigen Fragen stellen. Wenn man ihm die falschen stellt, redet dann was anderes. Das ist eigentlich eine sehr schöne Vorstellung. Und man muss jetzt schon auch sagen, es ist zwar ein Kollege, der mithilft, aber ohne einen selbst ist er auch aufgeschmissen. Das ist sehr, sehr witzig. Also der Kollege, der sitzt da wütlich und er tut nichts, außer man fordert ihn auf und muss ihm dann auch das richtige Fragen, das ist echt interessant. Ja, genau. Aber dann ist es spannend, weil wenn du ihm Dinge fragst und einfach das, was er dir antwortet, das kannst du natürlich nicht eins zu eins nehmen, sondern musst das nochmal hinterfragen. Also um so ein bisschen Ping-Pong zu spielen, finde ich das total gewinnbringend. Vielleicht kommt nichts dabei raus, aber vielleicht ist es am Ende, dass das total gewinnbringend ist. Ich versuche, das mal abzurunden, weil du hast ja einen Punkt gesagt, über interne Sachen zu sprechen. Das liegt dir sehr, weil du daran gerade arbeitest und die Mitarbeiter selber, der Mensch, ist ja das Produkt einer Agentur. Das heißt, umso besser dieses Produkt ist, umso besser kann sich eine Agentur entwickeln. Und da fand ich jetzt dieses Ende mit künstlicher Intelligenz sehr gut, weil die künstliche Intelligenz kann uns als Mitarbeiter*innen einer Agentur deutlich besser machen. Und damit wird der Produkt besser als eine Agentur und damit kann eine Agentur wachsen. Darf ich das so abholen? Absolut. Ich glaube, dass wir dadurch halt wirklich noch Kapazitäten dazugewonnen haben, die uns an der einen oder anderen Stelle wahrscheinlich auch in Zukunft schneller machen werden, um dann die Zeit zu haben für das, was uns wirklich auszeichnet. Weil am Ende des Tages wären wir ja alle komplett austauschbar, wenn wir nur ihr schöne Social Post gemacht und wir jetzt, ich mache irgendwo ein Beispiel, tolle Anzeigen. Es ist ja im Prinzip doch wirklich die Beratungsleistung und den Kunden irgendwie an Stellen zu helfen, wo er nicht weiterkommt. Und vielleicht auch mal dann den Blick von außen reinzugeben. Das ist es sehr, was uns ausmacht. Das, glaube ich, kann man eh nicht ersetzen durch künstliche Intelligenz. Aber man kann so Sachen, die früher lange gedauert haben, also keine Ahnung, im Kreationsbereich irgendwas freizustellen oder so, hast du früher ewig für gebraucht, jetzt geht es super schnell. Und in Zukunft geht es wahrscheinlich von selbst. Und das ist doch toll, dann hast du die Zeit, um wirklich über Ideen nachzudenken. Also ich finde, die Entwicklung in unserer Branche total gewinnbringend. Also Freistellen, da hast du ein schönes Thema getroffen. Ich weiß noch, wie hart es früher war, etwas freizustellen. Und jetzt ist es so ein Klick und dann vielleicht noch ein bisschen ausbessern. Also das sind wirklich Welten. Ich würde gerne zu der vorletzten Frage schon kommen, auch wenn wir in dem Thema künstliche Intelligenz natürlich viel tiefer noch einsteigen könnten. Aber mich würde mal andersherum gefragt, sehr interessieren, was so die zwei größten Herausforderungen gerade für euch als kleine Agentur sind aktuell. Die haben wir gerade schon so ein bisschen berührt. Und zwar wirklich die Planbarkeit. Das ist auch etwas, was mich, also die Bertiner Stockhausen, die Inhalter, man ist da sehr viel entspannter als ich. Die kennt das schon seit vielen Jahren. Für mich wäre so was, wir haben einen großen Italer, der weiß sich, der spült schon mal genug Geld rein und alles andere ist on top, würde mich irgendwie besser schlafen lassen. Also wirklich die Kunden wieder dahin zu kriegen, sich ein bisschen mehr zu committen. Weil was wir immer wieder erleben, wir kriegen tolle neue Projekte rein. Alles spannend, alles super. Aber es ist halt immer so, dass du nicht weißt, wie lange geht es denn. Machen wir jetzt zwei, drei Sachen und dann sagt der Kunde, vielen Dank, jetzt haben wir erst mal wieder dieses wirklich permanent mit jemanden Zusammenarbeit. Ich war eine Zeit lang bei Heia und Partner in damals noch in Unterhagen und habe da Ehemann betreut. Das habe ich total gerne gemacht, weil da waren wir so der verlängerte Arm der Marketing Abteilung. Die haben uns alles mit einbezogen. Das hat total viel Spaß gemacht, wenn man wieder da so ein bisschen hinkommen würde. Und das ist ehrlich gesagt meine Hoffnung, weil was wir feststellen ist, dass viele Kunden ja inzwischen so kleine Inhouse Agenturen haben oder kleine Teams. Dann haben die einen Grafiker, einen der macht so ein bisschen Content oder von mir aus auch größere Abteilung. Die aber dadurch, dass sie ja immer nur ein Thema bespielen, natürlich wirklich auch so ein bisschen in ihrem eigenen Bereich bleiben und von außen mal Impulse brauchen. Und wenn es da oder auch mal an kapazitäre Grenzen zu stoßen, wenn es da Möglichkeiten gibt vielleicht so etwas abzudecken, dann aber dauerhaft, dass jemand sagt, okay, ich habe den Mehrwert erkannt, wir machen mal einen Vertrag über zwölf Monate oder zwei Jahre gewünschen, zweiterweise, dass man wirklich dann auch seine Stunden, weil ihr erlebt es ja auch, man muss ja im Prinzip alles einzeln abrechnen. Und es ist ja manchmal ein bisschen komisch, dann hast du ein KVA gemacht und dann tauchen aber während des Projekts immer neue Fragestellungen auf. Jetzt jedes Mal zu sagen, okay, dann muss ich jetzt Ihnen aber gerade noch mal für einen Montag einen KVA schicken, kommt einem dann auch an der einen oder anderen Stelle es ein fast unangenehm, obwohl man ja seine Zeit bezahlt bekommen muss. Also da wäre es wirklich toll, wenn man nochmal wieder zu so Retainern kommt, wo man sagt, okay, das deckt das ab und man kann ein bisschen freier agieren und einfach machen. Also wir haben ein schönes Thema für den gesamten Podcast, also Retainer oder auf Zeit. Das ist ein sehr großes Thema, weil es viele Vor- und Nachteilige gibt. Hast du noch ein zweites Stichwort der größten Herausforderungen, die ihr gerade habt? Also die größten Herausforderungen sind sicherlich, auch das habe ich eben schon kurz angesprochen, dadurch, dass wir viele Konzernkunde haben und sich da viel verändert, Dinge aufzuersetzen. Also wir werden jetzt zum ersten Mal, glaube ich, in der Geschichte von Venice. Venice ist vor zwei Jahren, glaube ich, 20 Jahre alt geworden und jetzt werden wir zum ersten Mal tatsächlich auch probieren, was ist, wenn wir eine LinkedIn-Kampagne machen. Um einfach mal zu gucken, kriegen wir darüber Leute auf uns aufmerksam gemacht, denen wir zusammenarbeiten können. Also wirklich Geschäft zu generieren und genug einzunehmen ist aus meiner Sicht schwieriger geworden. Und wenn wir unsere Deutschland angucken, können wir ja auch wenig Hoffnung haben, dass es jetzt irgendwie schlagartig wieder alles anders wird und es auf einmal wieder riesige Marketing-Budgets gibt, wie noch vor, keine Ahnung, zehn Jahren. Absolut. Ich glaube, dieser Blick in die Zukunft bringt uns auch eigentlich zur letzten Frage. Du hattest vorhin schon eine Sache in Richtung Planbarkeit gesagt, vielleicht können wir das so ein bisschen abkapseln. Stell dir mal vor du sitzt in drei Jahren wieder mit uns hier in dem Podcast und könntest dir eine Frage wünschen von uns, was in der Zeit passiert ist. Welche Frage wäre das? Da du das jetzt abkoppeln, oh Gott, ich würde mir wünschen, dass ich diese Sprachfehler bis dahin überwunden habe, dann müsste ich mir was Neues überlegen, weil das würde ich mir wirklich wünschen, dass man in drei Jahren nicht sagen würde, so jetzt haben wir das so solide aufgestellt, die nächsten fünf Jahre sind safe und wir konnten uns irgendwie teammäßig auch noch so ein bisschen weiterentwickeln, was wünsche ich mir sonst. Ich wünsche mir eigentlich tolle Kunden, tolle neue Projekte und vielleicht auch mal wieder, haben wir jetzt bei Venice lange nicht gemacht, mal einen TV-Eta, weil ich das früher immer wahnsinnig gerne gemacht habe und da auch sehe, dass das, was man im Moment so im Fernsehen geboten bekommt, haut mich alles nicht mehr so vom Rocker, heißt nicht, dass wir das besser können, aber da hätte ich mal wieder Lust zu was in der Richtung zu machen. Jetzt sagen alle, die jünger sind und das hören, euer Fernsehen ist tot, langweilig, sie müsste sich TikTok-Videos wünschen und da eine Kampagne zu machen, aber vielleicht da noch mal irgendwie so ein schöner Etat mit einer wirklich klassischen Kampagne, ein bisschen gemischt mit mit Social. Cool. Ja und ich glaube, wir sind im Jahr der Heim-EM, also ich glaube, die Fernseher werden jetzt dieses Jahr nicht still bleiben, also das Potenzial ist mit Sicherheit noch da. Dann wünschen wir uns doch alle noch, dass Deutschland die Vorrunde übersteht. Ich glaube nicht, dass wir sowas wünschen müssen. Was sind eure Prognosen? Also ich sehe schwarz. Also ich sehe pink. Du siehst pink, ja, habe dich die Trikots schon mal überzeugt. Ich finde es gut, weil ich mitbekommen habe, dass da ein Plan dahinter war, den Oliver Bierhoff noch mit kreieren durfte, wie ich gehört habe, dass es einfach darum geht, auch jüngere Zielgruppen anzusprechen und da muss ich wiederum sagen, habe ich ein anderes Gefühl zu dem Trikot und finde es ganz gut, weil ich meine, die Jungs und Mädels, die einfach gerade, sage ich mal, im Kindesalter sind, wo Fußball spielt, natürlich ist für Dean Pink, so ein rosa Dieter, das Trikot deutlich schöner als ein weißes und ganz ehrlich, es ist ja auch viel freundlicher, also ich wünsche den Kindern eher solche Farben. Ja, also die Trikots von mir aus, können die anziehen, was sie wollen, die sollen mal ein paar Tore schießen, das wäre so mein Wunsch. Ja, genau. Vielen Dank, es war sehr, sehr spannend mit dir. Ich glaube, es gibt Themen, mit denen wir vielleicht mal eine zweite Runde starten können, aber sehr gute Einblicke, vielen Dank dafür. Ja, vielen Dank für die Einladung und ich hoffe, dass der eine oder andere Zuhörer irgendwas mitnehmen kann und ansonsten hat er wahrscheinlich an Stellen mal vorgespult, aber vielleicht haben wir irgendwas rausgearbeitet, was spannend ist. Und dort ist vorhin ja auch schon drum gebeten bei Anregungen, Kommentaren und Ähnlichem, schreiben könnt ihr uns immer, sowohl auf LinkedIn wie Mail, Instagram, mittlerweile eigentlich überall, gerne auch bei weiteren Gastvorschlägen, wir sind super offen und freuen uns immer und uns auch natürlich bei Meinungen und auch thematischen Wünschen freuen wir uns jederzeit, aber dann auch von meiner Seite nochmal vielen, vielen Dank und vielleicht stellen wir uns nochmal wieder in drei Jahren. Sehr gerne, in drei Jahren, in fünf, in zwei, wann immer ihr wollt. Und vielen Dank, Kirsten. Ciao. Danke euch, tschüss.

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Datum 19 Apr. 2024
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